Kim Quermann - SPD Ratsmitglied
Ein erster Zeitungsartikel entstand in der 8. Klasse für das ZEUS-Projekt. Damals habe ich noch nicht daran gedacht, aktiv Politik zu machen. Weitere politische Ziele wurden nicht angestrebt.
Erstmalig politisch aktiv wurde ich im Vorfeld des Irak-Kriegs. Als damals jüngstes Mitglied der Herdecker Friedensinitiative protestierte ich mit 13 Jahren gegen den drohenden Irak-Krieg, unterstützte Petitionen, sammelte Unterschriften, ...
Als Schülerin vertrat ich die Kinder und Jugendlichen im KiJuPa, das mich später auch zur Sprecherin wählte (2004). Zudem war ich für das KiJuPa im Jugendhilfeausschuss (JHA).
Nicht immer ist Politik ein trockenes Geschäft. Abwechslungsreich ist die Zeit im KiJuPa und Spaß hat es auch immer gemacht. Politik kann eben doch Spaß machen, wobei die Arbeit nicht zu kurz kommen darf!
Auf Einladung des ehemaligen Landtagspräsidenten Ulrich Schmidt nahm ich an der konstituierenden Sitzung des Landtags 2005 teil. Im Anschluss an die Sitzung lief ich unserem Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers über den Weg. Er freute sich, dass sich so junge Leute für Politik interessieren.
Mit dem KiJuPa besuchte ich mein erstes Rhetorikseminar. Wie auf dem Foto zu sehen ist, konnte ich schon da nicht die Klappe halten. Damals, wie heute habe ich mich lautstark für die Interessen junger Herdecker eingesetzt.
Die Wunschbaumaktion ist inzwischen jedes Jahr ein fester Termin im KiJuPa-Kalender. Kinder benachteiligter Familien schreiben einen kleinen Wunschzettel. Gutsituierte Herdecker pflücken auf dem Nikolausmarkt die Zettel von dem Wunschbaum. Sie erfüllen den Kindern ihre Wunsch. Das Foto entstand aus einem Jahr, in dem nicht alle Zettel einen Abnehmer fanden, wurden trotzdem alle Wünsche erfüllt!
Aus dieser Aktion hat mein Gremium das Projekt "KiJuPa hilf Sprösslingen" entwickelt. Ziel ist es, auch über das Jahr hinweg Kinder und Jugendliche zu unterstützen, sei es durch die Finanzierung von Nachhilfe oder die Übernahme der Essenskosten im offenen Ganztag.
Seit 2006 gibt es im KiJuPa den Ältestenrat. In diesem sind alle Mitglieder des letzten Gremiums, die aufgrund ihres Alters nicht erneut gewählt werden können. Im ersten Ältestenrat habe ich meine Erfahrungen aus den vergangenen zwei Jahren weitergegeben und die Nachwuchspolitiker unterstützt. 2008 war dann meine KiJuPa-Zeit endgültig zu Ende.
Seit der Gründung des Herdecker Bündnis für Familie im Jahr 2005 bin ich Kuratoriumsmitglied. Ziel des Bündnisses ist es, Herdecke lebenswert, familienfreundlich und zukunftsfähig zu machen. Bei diesem mehr repräsentativen Posten ist es für mich nicht geblieben. Ich engagiere mich zudem in dem Arbeitskreis "generationenübergreifendes Miteinander" und habe an bundesweiten Treffen der verschiedenen Bündnissen aus ganz Deutschland teilgenommen.
Seit 2007 bin ich Mitglied der SPD im Ortsverein Westende und dort auch Vorstandsmitglied (seit 2008). Im Jugendhilfeausschuss bin ich als sachkundige Bürgerin für die SPD. Auch nach den Wahlen will ich wieder Mitglied im JHA werden, natürlich als Ratsmitglied!
Zu den Jusos stieß ich etwa ein Jahr vor Parteieintritt. Zeitweise war ich stellvertretende Vorsitzende der Jusos in Herdecke. Im Juso-Kreisvorstand gehöre ich seit 2008 an.
2009 kandidiere ich erstmalig für der Rat der Stadt Herdecke. Das Foto meines Kandidatenplakats entstand bei Petra Böttcher.
Seit Oktober '09 bin ich Mitglied im Herdecker Stadtrat und den Ausschüssen für "Umwelt, Klima und Verkehr", "Grundrechte, Sicherheit und Ordnung" sowie dem Jugenshilfeausschuss.